TIPPS ZUR FÜTTERUNG

TIPPS WIE MAN VERWÖHNTEN HUNDEN ODER
WÄHLERISCHEN KATZEN TROCKENFUTTER SCHMACKHAFT MACHT.
Für den Tierbesitzer besteht eine der größten Herausforderungen darin, einen anspruchsvollen Hund oder eine verwöhnte Katze dazu zu bringen, Trockenfutter zu fressen. Es handelt sich hier um ein immer häufiger auftretendes Problem, das aber von Tierbesitzern manchmal unbewußt verschlimmert wird.

Trotz unserer Überzeugung, daß unsere Katzen und Hunde von Natur aus wählerisch sind, werden die meisten verwöhnten Tiere dazu erzogen und nicht etwa so geboren. Ein gesunder Hund bzw. eine gesunde Katze hat auch einen gesunden Appetit und sollte daher Trockenfutter von guter Qualität nicht verschmähen.

Wenn Ihr Tierarzt bereits etwaige Krankheiten, wie beispielsweise Zahnfleischerkrankungen, ausgeschlossen hat, ist Ihr Hund oder Ihre Katze vielleicht aus einem der nachfolgenden Gründe heikel beim Fressen, und Sie können sich mit den hier angegebenen Tips zur Fütterung beiden das Leben etwas erleichtern :

TIERE, DIE BEACHTET WERDEN WOLLEN

Manche kluge Hunde oder Katzen nutzen die Fütterungszeit, um mehr Beachtung zu erhaschen. Oft machen wir viel Aufhebens um ein Tier, wenn es schlecht frißt - wir bitten und betteln, bieten dem Tier verschiedenste Leckerbissen, und es entsteht somit ein Machtkampf bei der Fütterung.
Bleiben Sie "hart". Wählen Sie ein ausgewogenes Trockenfutter für Ihr Tier, und bleiben Sie dabei.
Füllen Sie den Futternapf, und entfernen Sie sich. Nach einer kurzen Zeit nehmen Sie das übriggebliebene Futter weg. Wiederholen Sie diesen Vorgang zu den nächsten Fütterungszeiten mit dem gleichen Futter.
Tiere haben einen untrügbaren Überlebensinstinkt und verweigern Futter nicht lange.

GERÜCHE UND EMPFINDLICHKEIT
Hunde und Katzen besitzen einen extrem gut ausgeprägten Geruchssinn und beurteilen ihr Futter mit der Nase. Sagt ihnen der Geruch des Futters nicht zu, wenden sie sich u.U. ab, ohne es zu probieren.

In Papierbeuteln abgepacktes Trockenfutter kann während der Monate, die es beim Transport, im Lagerhaus und auf dem Ladenregal verbringt, einen großen Teil seines Aromas verlieren. Um diesem Problem entgegenzuwirken, raten wir Ihnen, ANF (Advanced Nutrition Formula zu probieren. Wir verwenden ein revolutionäres Verfahren zur Reduzierung von Sauerstoff, bei dem die Luft im Beutel durch reaktionslosen Stickstoff ersetzt wird. Auf diese Weise bleibt der frische Geschmack und das von Tieren geschätzte Aroma erhalten.

Möglicherweise haftet am Futternapf ein schlechter Geruch. Plastiknäpfe behalten oft auch nach dem Spülen den Geruch von altem Futter. Versuchen Sie es mit einem Keramiknapf oder einer Schale aus rostfreiem Edelstahl.

EMOTIONSBEDINGTE PROBLEME
Ähnlich wie beim Menschen können auch Tiere zu viel oder zu wenig fressen, wenn sie Streß oder Langeweile empfinden oder anderweitig unglücklich sind. Ebenso können sie ihren Appetit verlieren, wenn sich in ihrer Umgebung etwas verändert hat, beispielsweise durch einen Umzug oder ein neues Baby.

Zeigen Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze besonders viel Aufmerksamkeit und Zuneigung, und nicht nur zur Fütterungszeit.

Sorgen Sie dafür, daß um den Futterplatz kein Lärm entsteht. Hunde und Katzen fühlen sich beim Fressen verletzlich; durch Lärm und Tätigkeiten in ihrer direkten Umgebung können sie verstört und abgelenkt werden.

Sorgen Sie dafür, daß Ihr Tier genügend Bewegung bekommt. Für Katzen können Sie z.B. aus Kartons und Papiertüten eine "Katzen-Hindernisstrecke" errichten.

WEITERE TIPPS ZUR FÜTTERUNG

Stellen Sie immer frisches Wasser bereit.

Füttern Sie Ihren Hund oder Ihre Katze öfter und dafür mit kleineren Portionen.

Gehen Sie beim Umstellen auf neues Futter langsam vor, indem Sie es mit kleinen Mengen des alten Futters mischen.